Tja, lange ist es her – ich denke es war so um 1995 – Rockfabrik Augsburg immer Donnerstags
Reifenkleben gehört mit zu den unvermeidbaren Übeln, wenn man sich nicht mit 0815 zufrieden gibt, sondern eben so Details wie Felge, Einlage etc. pp. selbst beeinflussen will.
Speziell die Wahl des Reifenklebers, die Vorbereitung der Reifen und Felgen, wie auch der Klebervorgang ansich ist wohl so verschieden wie die einzelnen Anwender.
Für alle die nicht so richtig wissen, wie sie an das Thema Reifenkleben herangehen sollen – hier mal 2 Videos:
Die “PROLINE“-Variante:
Die Adam Drake “LOSI“-Variante:
Ich persönlich liege je nach Reifentyp dazwischen…
Bei Proline M4 bevorzuge ich eigentlich die Variante von Adam Drake, bei Proline M3 und Losi RED liege ich zwischen der PROLINE- und der LOSI-Varinate und Reifen in der Gummimischung grün von Losi, bzw. M2 und XTR klebe ich wie im Video von PROLINE zu sehen …
Wie klebt Ihr eure Reifen?
Manche Motoren laufen wie am Schnürchen, andere wiederum zicken ein wenig rum und die Suche nach den Ursachen kann sich fast bis ins Unendliche ziehen…
Wer von Anfang an Ärger in jeglicher Form vermeiden will, der sollte seinen Motor an den wichtigsten Stellen abdichten. Bisher war ich ein Gegner davon, weil z.B. in einem Novarossi Plus21-4 an allen wichtigen Stellen ein O-Ring verbaut ist, der an der entsprechenden Stelle vor Fehlluft schützen sollte.
Anfang des Jahres hatte ich mit einem Motor massive Probleme, das Tauschen der Lager bracht nichts, das Tauschen der Vergaser-O-Ringe brachte ebenfalls nicht das gewünschte Ergebnis und so war die Suche schon sehr schwierig.
Als ich dann schlussendlich auch noch einen alten, definitiv funktionierenden Vergaser verbaut habe, hat sich das Problem immer noch nicht erledigt gehabt.
Ein ständiges Nachsingen und kein vernünftiger Leerlauf trieb mich fast in den Wahnsinn!
Die Lösung für mein Problem stand eigentlich nur 40cm von mir entfernt und hört auf den Namen PLASTI DIP.
Plasti Dip ist ein Flüssiggummi, mit dessen Hilfe sich Kabel isolieren lassen oder Empfänger eingetaucht werden um so gegen Wasser geschützt zu werden.
PLASTI DIP ist sehr einfach in der Handhabung und lässt sich auch Problemlos wieder entfernen, ideal um den Vergaser, Gehäusedeckel, oder die Vergaserklemmschraube damit abzudichten!
PLASTI DIP gibt es bei Modellbau Offner in rot, blau, schwarz und transparent!
Übrigens:
PLASTI DIP eignet sich auch hervorragend dafür den Fahrenregler eines 1:8 Conversion-Cars – wie z.B. den Castle Creations Mamba Monster Max – wasserdicht zu kriegen.
Hier mein Setup vom 5. BY-CUP-Lauf in Senden 2010
Danke an meine Sponsoren, HORIZON, TEAM-SHEPHERD, PSM, MODELLBAU-OFFNER, ROEGA, ANSMANN
Bei Modellbau Offner sind seit Kurzem die neuen MYLAPS RC4 Transponder lieferbar!

Hybrid RC4 Personal Transponder, Ersatz für ambrc Personal Transponder
Ich habe mir gleich einen Reserviert mit der Nummer 7001053.
Der RC4 Hybrid Personal Transponder ersetzt den AMBrc Personal Transponder und ist nur noch halb so groß wie sein Vorgänger.
In der Beschreibung des RC4 von MYLAPS Sports Timing steht etwas von neuen Kabel, die gegen Sprit resistent sein sollen – dieses Kabel stellt meiner Meinung nach den einzigen negativen Punkt dar.
Das Kabel ist ziemlich steif und sehr dünn, mir waren die Kabel, die am Empfänger an einem 3. Kanal angeschlossen werden, oder über ein Y-Kabel, wesentlich sympathischer.
Was gefällt ist definitiv die Statusmeldung, die der neue Personal Transponder in der Lage ist, von sich zu geben. So können über verschiedene Signalabstände die einzelnen Zustände des Transponders kontrolliert werden.
Morgen werde ich den neuen RC4 Transponder mal in meinen neuen Losi 8IGHT 2.0 EU Kit einbauen und hier ein paar Fotos posten.
Das JUNSI iCharger 1010B+ kann unterschiedlich eingestellt werden, was das Balancerverhalten angeht!
Auf Seite 9 der Bedienungsanleitung, die man hier downloaden kann, steht folgendes:
“For balance charging Li battery. There are three balance modes options: CV
phase, storage voltage and always. If the balance mode is set to CV phase,
when any cell‘s voltage reaches the set voltage for CV, it will enable the
balancer. When set to ―always‖, the balancer will be enabled from the
beginning of the charge process. When set to ―storage voltage‖, the
balancer will be enabled when any cell‘s voltage exceeds the default storage
voltage for the configured chemistry.
Balance mode: CV phase, storage voltage, always (CV phase, default)”
Lange Zeit war mir nicht wirklich bewusst, worin denn der Nutzen liegen soll, das balancieren auf die Constant-Voltage-Phase zu legen und nicht schon während der Constant-Current-Phase anzufangen.
Bisher kannte ich den Balanciervorgang immer so, wie ihn das iCharger 1010b+ vollführt, wenn man “ALLWAYS” einstellt.
Der Ladevorgang beginnt und das Ladegerät versucht permanent die Spannung der einzelnen Zellen anzupassen. Diese Art und Weise einen Li-Akku zu laden entspricht allerdings nicht dem was man unter der CC/CV-Ladekurve versteht.
LIxx-Zellen sollten nach dem CC/CV Programm geladen werden, d.h. am Anfang wird mit konstantem Strom (A) geladen, bei erreichen der Ladeschlussspannung wird dann auf CV umgeschalten, d.h. konstante Spannung (V) und fallender Ladestrom.
Wenn man jetzt mal darüber nachdenkt, so ist ein ständiges Balancieren während des Ladevorgangs eher schädlich, da die CC-Phase nicht wirklich mit konstantem Strom verläuft.
Gerade in Foren, in denen die Anwender wesentlich weiter sind, wie im RC-Carbereich wird genau dies oftmals bemängelt, als schädlich nachgewiesen, bzw. beschrieben.
Fazit:
Wer ein Ladegerät von Junsi besitzt, oder die Möglichkeit hat, die Balanciermethode zu beeinflussen, der sollte dies zwingend tun, um seinem Empfänger-, Startbox-, oder Senderakkus für ein längeres Leben zu verhelfen.
Übrigens aktuelle LIFEPO-Akkus nehmen ein ständiges “umeinanderhauen” bei permanentem balancieren während des Ladevorgangs extrem übel!
Startboxen gibt es wie Sand am Meer und die meisten sind auch vom Aufbau her sehr ähnlich.
Der tatsächlich größte Unterschied liegt darin, ob zwei Motoren in der 540-er Größe zur Verwendung kommen, oder ob es nur ein Motor der 740-er Größe ist.
Ob nun 2 Motoren, oder nur einer verwendet werden, ist eher Geschmackssache, als wirklich ausschlaggebend, Probleme beim Startvorgang werden an anderer Stelle erzeugt nämlich dem Schalter.
Um ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Startbox zu vermeiden kommen oftmals recht billige Schalter zum Einsatz, deren maximal verträglicher Strom bei weitem geringer ist, als das Geforderte.
Die verwendeten Schalter vertragen in aller Regel gerade mal 3 Ampere, bei der Startbox fliessen allerdings in aller Regel 30Ampere und oftmals noch darüber, ist man sich dessen bewusst, so ist es auch klar, warum Startboxen oftmals den dienst nach dem zweiten oder dritten Mal quittieren.
Für den 8ight 2.0 EU Competition Buggy gibt es eine fast perfekte Startbox, leider hat auch diese einen recht klein dimensionierten Schalter, sodass ein Defekt nicht lange auf sich warten lässt!
Hier mal einige Bilder vom Umbau einer Losi Startbox mit 70A Relais aus dem KFZ-Bereich:
1. Fehlerquellen beseitigen
Am Motor der LOSI Startbox sind auf dem Minus- und Plus-Pol Entstörspulen gelötet, diese sind direkt angelötet und “dienen” auch dazu die Schwingungen bei laufender Startbox zu dämpfen, indem Sie die kompensieren und damit anfällig gegen Abbrechen sind.
Diese Spulen wurden sofort entfernt, weil einfach nicht nötig.
2. Entfernen der original Kabel
Die ursprüngliche Verkabelung wird entfernt, da die Kabel recht steif und hart sind, die Verkabelung über den Schalter verläuft, der nur 1/10 des minimal benötigten Stroms verträgt und die Anschlüsse nur gesteckt bzw. verschraubt sind, was wiederum für einen höheren Übergangswiderstand sorgt.
3. Direktes verlöten von Kabeln
Alle Kabel werden direkt verlötet um so einen möglichst geringen Widerstand zu haben und ein Höchstmass an Sicherheit zu bekommen.
Auf dem Bild ist neben dem Motor ein 12V/70A Schalt-Relais zu sehen, an dessen Kontakte die Kabel direkt angelötet werden.
Alle Kabel, die zum Motor führen haben einen Querschnitt von 4qmm, das Relais wird über 2,5qmm Kabel “angesteuert”.
Die Schaltkontakte der Startboxwippe werden ebenfalls direkt verlötet.
Mussten über diesen dünnen Kontakt im Originalzustand ca. 30-70Ampere fliessen, ist dies mit der neuen Verkabelung nur noch ein Bruchteil dessen, da nur noch der Strom für das Schaltrelais fliessen muss!
Die vollständige Verkabelung nimmt mehr Platz ein, bietet mehr Sicherheit und lässt höhere Ströme zu.
Alle Kontakte sind direkt verlötet und mir Schrumpfschlauch gegen Kurzschlüsse gesichert.
4. Verkabelung Akku – Ladebuchsen
Aktuelle Akkus sind in der Lage die geforderten 70A kurzzeitig abzugeben, oftmals auch noch höher!
Es macht natürlich keinen Sinn, wenn wir überall dickere Kabel hernehmen, Übergangswiderstände reduzieren und dann aus Bequemlichkeit mit den üblichen Tamiya-Steckern uns abspeisen lassen.
Diese Stecker sind zwar wegen der Kompatibilität sehr beliebt und sehr verbreitet, leider jedoch nicht mehr Zeitgemäß!
Um unsere Akkus vernünftig laden zu können, wurden 4mm Buchsen eingebaut, diese sind von Aussen zugänglich und man kann die Akkus ohne Abstecken laden, dafür mussten wir jedoch eine Verbindung basteln, die auf dem Bild zu sehen ist.
Mit Hilfe der Ladebuchsen können die 2 in Serie geschalteten 7,2Volt Stickakkus von Team Orion, ohne Ausbau oder Umstecken von Aussen geladen werden.
Über diese Buchsen ist auch zur Not eine Spannungsversorgung von Aussen möglich.
Hochstromstecker und Buchse (DEAN´s PLUG) werden anstatt der üblichen Tamiya-Stecker verwendet. Diese Stecker vertragen einen Strom von 60A auf Dauer und kurzzeitig bis zu 80A – sind also ausreichend dimensioniert.
Der sichtbare Heisskleber dient nach dem Einschrumpfen als Zugentlastung für die Lötstellen, falls doch mal umgesteckt wird.
5. Deckel drunter!
Nachdem wir sauber gearbeitet haben, alles vernünftig getestet ist, kann man die Unterseite ruhig verschliessen!
6. Letzte Fehlerquelle beseitigen!
Der Griff in der ursprünglichen Version drückt ganz leicht auf den Schalter und schaltet diesen aus.
Durch Modifizieren des Griff, hat sich dieses Thema aber auch erledigt.
Startboxen gibt es viele und alle haben eines gemeinsam – man muss sie auf das jeweilige Fahrzeug anpassen.
Ausnahmen gibt es leider keine und so darf man beim Einsatz von Buggy und Truggy auch immer 2Startboxen hernehmen – immer? – nein nicht immer denn wer einen Losi Buggy und eine Losi Truggy fährt, der kommt mit nur einer Startbox aus!
Die LOSI 8IGHT/8IGHT-T 2.0 Starter Box kann innerhalb von 10 Sekunden
von Buggy auf Truggy umgebaut werden!